AlgorithmWatch ist Mitglied der ‘Global Partnership on AI’

Heute fand der Kick-off des Global Partnership on AI (GPAI) statt. In diesem neuen Gremium werden weltweit führende KI-Expert*innen die neuesten technologischen Entwicklungen zusammentragen, bewerten und auf dieser Grundlage die Regierungen der Mitgliedstaaten beraten.
Jean-Philippe Delberghe | Unsplash

Heute fand der Kick-off des Gremiums Global Partnership on AI (GPAI) statt, das von der EU-Kommission und 14 Staaten gegründet wurde. GPAI dient als Bindeglied für die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Das Gremium stützt sich bei der Bewertung neu entstehender KI-Technologie auf Spitzenexpert·innen und berät seine Mitgliedsstaaten entsprechend. AlgorithmWatch ist Mitglied in der Arbeitsgruppe 'Verantwortungsvolle KI'. Die weiteren Gruppen widmen sich den Themen Umgang mit Daten, Zukunft der Arbeit und Innovation & Kommerzialisierung.

"Wir freuen uns, Teil von GPAI zu sein", erklärt AlgorithmWatch-Geschäftsführer Matthias Spielkamp, "unsere Organisation wurde gegründet um die Auswirkungen automatisierter Entscheidungssysteme auf die individuelle Autonomie und das öffentliche Interesse kritisch zu bewerten und Ideen zu entwickeln, um diese Systeme demokratisch zu regulieren".

Ziel von GPAI ist es, globale Standards zur Entwicklung von KI zu entwickeln, die Themen von "Verantwortung" bis "Datenschutz" abdecken.

Im Hinblick auf die Rolle von AlgorithmWatch bei GPAI sagte Spielkamp: "Als eine der wenigen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die zur GPAI eingeladen wirden, werden wir unsere Mitgliedschaft in der Arbeitsgruppe 'verantwortungsvoller KI' nutzen, um so gut wie möglich sicherzustellen, dass algorithmische Entscheidungsprozesse zum Nutzen von Individuen und der Gesellschaft eingesetzt werden, und um zu verhindern, dass sie dazu benutzt werden, Schaden anzurichten. Dazu gehört auch die Option, sich für ein Verbot des Einsatzes von KI-basierten Optimierungstechnologien in bestimmten Anwendungsbereichen einzusetzen".

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