Ihre E-Mail an den Bundestag: Massenüberwachung und Datenanalysen verhindern!

16. Juni 2026

Protestszene vor dem Bundestag mit Menschen, mehreren Schildern mit der Aufschrift „Nein zu Palantir & Co. für Polizei und Behörden!“ und weiteren Botschaften gegen Überwachungs-/Gesichtserkennung, im Vordergrund eine Person mit einem „Überwachungs-Paket“ sowie eine große Pappfigur/Personenmaske als Kamera. Rechts das Banner "Nein zu Palantir und Co für Polizei und Behörden!"
Image credit: Chris Grodotzki / Campact | Flickr (All rights reserved)
Banner mit Gesichtserkennungs-Darstellung links und Text „ 166.426 Personen sagen Nein zu Palantir & Co. für Polizei und Behörden!“ sowie Logos von „WE ACT“ und „ALGORITHMWATCH“.

Mit Ihrer persönlichen E-Mail an Bundestagsabgeordnete tragen Sie dazu bei, unsere Grundrechte zu schützen – herzlichen Dank dafür!

Mehr als 167.000 Menschen haben inzwischen unsere Petition Stoppt Dobrindts Überwachungspläne – Nein zu Palantir & Co. für Polizei und Behörden! unterschrieben, und die Zahl wächst weiter. Mit einer E-Mail an Bundestagsabgeordnete zeigen Sie der Regierung, dass sie die Gesetze ad acta legen muss – oder aber mindestens massiv entschärfen.

Tragen Sie bitte Ihren Vornamen, Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein. Nach dem Klick auf den "Absenden"-Knopf erhalten Sie eine E-Mail, mit der Sie Ihre Adresse bestätigen. Danach wird die E-Mail an die Abgeordneten versendet.

Bitte verhindern Sie KI-gestützte Überwachung und automatisierte Datenanalysen

Sehr geehrter Herr Dr. Krings, sehr geehrter Herr Throm, sehr geehrte Frau Hierl, sehr geehrter Herr Dr. Miersch, sehr geehrte Frau Wegge, sehr geehrter Herr Fiedler, vor kurzem habe ich die Petition "Stoppt Dobrindts Überwachungspläne – Nein zu Palantir & Co. für Polizei und Behörden!" (https://algorithmwatch.org/de/stoppt-dobrindts-uberwachungsplane/) unterschrieben, weil ich nicht damit einverstanden bin, dass digitale Ermittlungsbefugnisse für Sicherheitsbehörden eingeführt werden, die Grund- und Menschenrechte gefährden. Das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sollen riesige biometrische Datenbanken mit Bildern und Stimmen von uns allen erstellen dürfen, die sie im Internet finden. Außerdem ist geplant, Datenbestände der Polizei in einem Umfang zusammenzuführen, der historisch einmalig sein dürfte. Selbstverständlich muss die Polizei zeitgemäße Technologien einsetzen können, um Kriminalität zu bekämpfen. Aber die vorgeschlagenen Gesetze sind völlig unverhältnismäßig. Ich fordere Sie daher auf: Stoppen Sie diese Überwachungspläne! Rechtsexpert*innen und Menschenrechtsvertreter*innen [1] betonen immer wieder die Gefahren solcher weitreichenden Befugnisse, weil sie im Kern nicht vereinbar mit demokratischen Freiheiten sind. Die massenhafte Verarbeitung biometrischer Daten erzeugt ein Gefühl ständiger Beobachtung. Gerade in demokratischen Gesellschaften ist es jedoch unerlässlich, dass sich die Menschen frei und ohne Überwachungsdruck bewegen können. Anonymität im öffentlichen Raum (online wie offline) ist eine der Grundvoraussetzungen für freie Meinungsäußerung, Versammlungsfreiheit und mehr. Von dieser Überwachung wären potenziell Millionen unschuldiger Menschen betroffen – auch ich fühle mich verdächtigt. Wenn zudem große Datenmengen ungeprüft zusammengeführt werden, entstehen fehlerhafte oder diskriminierende Muster. Für diese Analysen sollen sensible Daten sogar an Firmen wie Palantir, Clearview AI oder PimEyes weitergegeben werden können. Schutzstandards wie Löschfristen und Datenschutzkontrollen würden dabei ins Leere laufen. Die Folge der neuen Befugnisse im Sicherheitspaket der Bundesregierung wären tiefe Einschnitte in unsere Freiheiten. Ich bitte Sie daher dringend, sich innerhalb Ihrer Fraktion und in Ihrem Ausschuss dafür einzusetzen, dass der Deutsche Bundestag die Gesetze in dieser Form nicht beschließt. Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen, [[name]] [1] Deutscher Anwaltverein (28. Mai 2026) https://anwaltsblatt.anwaltverein.de/de/themen/recht-gesetz/expertenanhoerung-ueberwachungsstaat Republikanischer Anwaltverein, Amnesty International und weitere (01. April 2026) https://www.rav.de/publikationen/mitteilungen/mitteilung/lex-palantir-gefaehrdet-grundrechte-1245 Gesellschaft für Freiheitsrechte (2. April 2026) https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/Downloads/stellungnahmen/OESI3/ermittlungsbefugnisse-intterrorismus/gesellschaft-freiheitsrechte.pdf?__blob=publicationFile&v=1 AlgorithmWatch (2. April 2026) https://algorithmwatch.org/de/stellungnahme-ermittlungsbefugnisse/ Sie erhalten diese E-Mail im Rahmen unserer Kampagne "Stoppt Dobrindts Überwachungspläne – Nein zu Palantir & Co. für Polizei und Behörden!" - https://algorithmwatch.org/de/stoppt-dobrindts-uberwachungsplane/ Für den Inhalt dieser Mail ist der/die im Reply-To-Feld angegebene Absender*in verantwortlich.

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