Governing Platforms

Es gibt eine Vielzahl von Regulierungsversuchen – auf EU-Ebene und in den Mitgliedstaaten -, um Facebook, Google, Twitter, YouTube und andere Intermediäre zu verpflichten, Inhalte zu kontrollieren, etwa indem unerwünschte Beiträge blockiert werden oder gefordert wird, die Pluralität und Nichtdiskriminierung von Quellen zu gewährleisten. Der Grund: Der Einfluss von Intermediären auf den öffentlichen Diskurs wird als übermächtig und schädlich empfunden. Es ist jedoch zweifelhaft, ob es mit den aktuellen Strategien gelingen wird, den öffentlichen Diskurs zu stärken.

In Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und anderen Akteuren werden wir in einem partizipativen Entwicklungsprozess Vorschläge für innovative Governance-Maßnahmen sowie weitere Instrumente entwickeln, die wir dann in die politischen Prozesse der EU und der Mitgliedstaaten einbringen werden.

Die Ziele:

  • Kurzfristig:
    Wir identifizieren negative Auswirkungen von Intermediären auf den öffentlichen Diskurs, entwickeln ein gemeinsames Verständnis dieser Effekte zwischen den teilnehmenden Organisationen und der breiteren Zivilgesellschaft und erarbeiten geeignete und wirksame Ideen und Vorschläge für politische Maßnahmen, um diese Effekte zu verringern.
  • Mittelfristig:
    Wir setzen Konzepte und Handlungsempfehlungen um – durch Präsentation, Diskussion und aktive Advocacy-Arbeit sowohl in Brüssel als auch in den Mitgliedsstaaten.
  • Langfristig:
    Wir sichern einen öffentlichen Diskursraum, der die Beratungsprozesse, die für eine funktionierende Demokratie erforderlich sind, ermöglicht und unterstützt.

 

Projektmanagerin

Mackenzie Nelson
mn@algorithmwatch.org

 

Projektpartner

 

Gefördert von

 

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